Fitness-Studios im Test

Egal ob man sich für die Traumfigur abrackert, es für die Gute-Laune-Hormone tut oder der langfristigen Gesundheit zuliebe – wir alle wissen, wie wichtig regelmäßiger Sport ist. Laut der Deloitte-Studie „Der deutsche Fitnessmarkt!“ sind derzeit 10,61 Millionen Deutsche Mitglied im Fitnessstudio – so viele wie nie zuvor! Da ist das Angebot an Studios natürlich riesig und es ist schwierig, sich zu entscheiden. Doch in welchem Fitnessstudio seid ihr am besten aufgehoben? Wir haben uns für euch umgeschaut!

Die Discounter-Studios

Wer auf den Geldbeutel achten muss, ist bei den Discounter-Studios womöglich gut aufgehoben. Platzhirsch ist hier mit 1,17 Millionen Mitgliedern und deutlichem Abstand McFIT. McFIT schneidet auch meistens als günstigster Anbieter ab. Andere Discounter sind beispielsweise clever fit, Fitx, Fitness First und Easyfitness.

Vorteile der Discounter sind ihre günstigen Mitgliedsbeiträge von ca. 20-30 € pro Monat und ihre meist großzügigen Öffnungszeiten (bei McFit und FitX sogar 24h). Auch in puncto Sauberkeit und Ausstattung müssen sie sich nicht vor anderen Anbietern verstecken. Problem der Discounter ist aber meistens, dass ihr mehr oder weniger auf euch allein gestellt seid: Es sind nur selten Trainer verfügbar, deren Beratungsqualität ist teils mangelhaft und ihr werdet sicher nicht proaktiv in eurer Form verbessert.

Fazit: Als Studio-Neuling lasst ihr von den Discountern besser die Finger! Falls ihr jedoch schon alte Hasen im Studio seid, genau wisst, wie ihr die Maschinen bedienen müsst und euch euer Training selbst zusammenstellt, dann kann der Discounter genau das Richtige für euch sein!

Für Gesundheitsbewusste

Wer vor allem für die eigene Gesundheit trainiert und weniger, um eine bestimmte Optik zu erreichen, der fühlt sich wahrscheinlich bei Kieser Training oder Injoy wohl, denn die punkten dort, wo die Discounter schwächeln: bei der Beratung! Stiftung Warentest hat im Sommer 2017 die sieben größten Fitnessketten getestet. Mit „gut“ abgeschnitten hat dabei nur Kieser Training. In puncto Beratung und Eingangstest schnitt auch noch „Injoy“ gut ab. Bei beiden wird ein auf den eigenen Körper zugeschnittener Trainingsplan mit dem Fokus auf gesundheitsorientiertes Muskeltraining erstellt. Trainer korrigieren aktiv die Form und passen den Trainingsplan in regelmäßigen Abständen an. Nachteil zumindest bei Kieser Training ist, dass auch wirklich nur reines Muskeltraining möglich ist. Laufbänder oder gar Kurse wird man hier vergeblich suchen.

Fazit: Ideal für alle, denen die korrekte Form wichtig ist und die vielleicht noch keine große Erfahrung im Fitnessstudio und mit den Geräten haben. Wer Wert auf Qualität legt und bereit ist, dafür auch mehr zu zahlen, ist hier richtig.

Ladies Only

Eine Alternative zum klassischen Fitnessstudio ist für viele Frauen Mrs Sporty. Das Zirkeltraining an Geräten, das Kraft- und Ausdauertraining miteinander verbindet, verspricht Erfolge mit geringem Zeiteinsatz (2-3 Mal pro Woche, jeweils 30 Minuten). Trainiert wird in kleinen Gruppen, die Geräte sind im Kreis aufgestellt. Dass hier Frauen unter sich sporteln, ist für viele ein deutlicher Pluspunkt. Happig ist im Vergleich der Preis: Für ca. 50€ im Monat wird in anderen Studios eine deutlich größere Bandbreit an Geräten, Kursen, Sauna etc. geboten.

Fazit: Wer sich in gemischten Studios sehr unwohl fühlt oder gerne die Gemeinschafts-Atmosphäre eines Kurses mit den Vorteilen von Gerätetraining verbinden möchte, der fühlt sich im Mrs Sporty bestimmt wohl.

 

Das solltet ihr beachten

Wenn ihr ganz neu in die Welt des Trainings einsteigt, gibt es einige grundlegende Dinge zu beachten.

  • Um beim Training Fortschritte zu machen müsst ihr mindestens (!) zwei Mal pro Woche trainieren.
  • Achtet beim Vertragsabschluss darauf, dass ihr eine möglichst kurze Vertragslaufzeit wählt, falls das Studio dann doch nichts für euch ist. Auch bei den Vertragsklauseln solltet ihr die Augen aufhalten, besonders die Billiganbieter verstecken gern einiges im Kleingedruckten.
  • Euer Outfit sollte euch eine möglichst gute Bewegungsfreiheit bieten und atmungsaktiv und schweißabweisend sein. Und: Enganliegend ist tatsächlich besser, dann kann euer Trainer eure Haltung besser beurteilen.
  • Denkt an eine Trinkflasche und euer Fit-Flip Mikrofaserhandtuch. Denn herkömmliche Frottee-Handtücher sind zu unhandlich, saugen sich zu schnell mit Schweiß voll oder rutschen von den Geräten. Das Fit-Flip Mikrofaser Handtuch hingegen ist antibakteriell und hat eine praktische Druckknopf-Schlaufe zum Aufhängen. Sprich: Es wird euer neuer bester Freund im Studio!

Mit den besten Wünschen für einen aktiven Tag.
Dein Fit-Flip Team