Die Saunaarten solltest du unbedingt testen!

Ob im Wellnesshotel oder im städtischen Thermalbad: die Sauna ist heutzutage fester Bestandteil eines jeden Wellnessangebots. Kaum etwas wirkt so wohltuend und entspannend auf Körper und Geist wie die tiefe innere Wärme, die nur durch die Sauna entsteht. Durch Saunieren kann man Erkältungen vorbeugen, die Durchblutung wird angeregt, Verspannungen lösen sich und die Haut wird gereinigt. Es befreit die Atemwege, entgiftet den Körper und fördert einen gesunden und tiefen Schlaf. Die Liste der Benefits ist quasi endlos.

Doch wer noch nie in einer Sauna war, ist vielleicht zunächst erst einmal eingeschüchtert: Werde ich die Hitze wirklich vertragen, hoffentlich wird mir nicht schwindelig und sind da wirklich alle nackt? Wir verraten euch, worum es sich bei den einzelnen Sauna-Arten genau handelt und für wen welche Variante geeignet ist!

Klassische Sauna / Finnische Sauna

Die Sauna, wie wir sie heute kennen, hat ihren Ursprung in Finnland. Daher wird die Finnische Sauna auch als Klassische Sauna bezeichnet. Diese Art der Sauna ist innen vollkommen mit Holz ausgekleidet. Die Hitze wird über einen Steinofen erzeugt, auf den auch Aufgüsse gegossen werden können – typischerweise zum Ende eines Saunagangs. Die Finnische Sauna ist heiß und trocken: Die Temperatur liegt zwischen 80°C und 100°C und die Leuftfeuchtigkeit zwischen 10 und 30%.

Die Temperaturen in der finnischen Sauna sind also sehr hoch und werden nur durch die geringe Luftfeuchtigkeit erträglich. Wer also mit Erkrankungen zu kämpfen hat oder zu einem schwachen Kreislauf tendiert, sollte sich vor dem Besuch der finnischen Sauna also entweder zunächst an seinen Hausarzt wenden oder sich zunächst einmal mit milderen Formen der Sauna langsam herantasten.

Bio-Sauna / Sanarium

Die Bio-Sauna ist die sanfte kleine Schwester der klassischen Sauna. Hier herrschen lediglich Temperaturen zwischen 50°C und 60°C. Dafür liegt die Luftfeuchtigkeit mit 30 bis 55% deutlich höher. Typisch für das Sanarium sind aromatische Aufgüsse mit ätherischen Ölen. Teilweise wird auch zusätzlich noch Lichttherapie angewendet. Im Gegensatz zur Klassischen Sauna wird hier die Temperatur über Infrarot-Strahlung und nicht über einen Holzofen erzeugt. Wegen ihres Klimas wird die Bio-Sauna auch Softsauna, sanfte Sauna oder milde Sauna genannt. Sie ist besonders für Menschen mit hohem Blutdruck geeignet.

Dampfbad

Schon die alten Römer genossen gerne ein Dampfbad, auch Caldarium oder Inhalationsbad genannt. Im Dampfbad sind die Temperaturen noch mal ein Stück niedriger als in der Bio-Sauna und liegen zwischen 40°C und 50°C. Dafür liegt die Luftfeuchtigkeit bei 80 bis 100%. Aufgüsse gibt es bei einer solchen Luftfeuchtigkeit natürlich keine. Die hohe Luftfeuchtigkeit wird nämlich durch einen Dampfkessel und nicht durch einen Holzofen erzeugt. Daher wird das Dampfbad auch Schwitzbad genannt, denn eine solch hohe Luftfeuchtigkeit treibt den Schweiß geradezu aus den Poren. Zu den Vorteilen der Schwitzerei gehören Entschlackung und Stärkung der Abwehrkräfte, ohne wie bei der Klassischen Sauna den Körper extrem hohen Temperaturen auszusetzen. Auch für Menschen mit Atemwegsproblemen ist das Dampfbad klasse, denn sie befeuchtet die Schleimhäute. Das Dampfbad wirkt sich quasi wie eine Inhalation positiv auf Lunge, Rachenraum und Bronchien aus.

Hamam

Das Hamam kommt ursprünglich aus der Türkei. Es ist die Sauna des Orients, die nicht nur in der Türkei, sondern auch auf der arabischen Halbinsel und in Nordafrika besucht wird. Und auch hierzulande wird sie immer beliebter. Im Hamam liegt die Temperatur um die 50°C und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Aufgüsse gibt es keine. Ein Hamam besteht aus mehreren Räumen, in denen unterschiedliche Temperaturen herrschen. Im ersten Raum ist es mit 50°C am wärmsten. Im zweiten Raum hat es 40°C, das ist der Ruheraum. Im dritten Raum gibt es Massagemöglichkeiten und im vierten Raum Kalt-Warm-Aufgüsse. Beim Hamam sind die Saunierenden nicht nackt, sondern binden sich klassischerweise ein Leinentuch um.

Erdsauna

Die Erdsauna ist die Mutter aller Saunen und gibt es – in primitiverer Version als Schwitzhütte – schon seit der Steinzeit und in vielen unterschiedlichen Kulturen. Mit Temperaturen zwischen 110°C und 130°C kommt sie auf die höchsten Saunatemperaturen überhaupt. Dafür ist die Luftfeuchtigkeit niedrig und Aufgüsse gibt es eher selten. Bei der Erdsauna dient eine in den Boden eingelassene Wanne als Fundament. Darüber schließt sich ein Blockhaus an. Im Inneren befindet sich ein Ofen, der stets befeuert wird.

Banja

Die russische Form der Sauna heißt Banja. Es herrschen Temperaturen zwischen 50°C und 70°C, die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch und liegt bei annähernd 100%. Wer abenteuerlustig ist, für den die eine Banja vielleicht genau das richtige: Dort können sich Saunagänger mit Birkenzweigen abschlagen, um die Blutzirkulation anzuregen. Bei den aromatischen Aufgüssen wird gerne Bier verwendet, so dass beim Aufgießen ein Brotgeruch entsteht. Sicher nicht für jedermann, aber auf jeden Fall mal etwas anderes! 😉

Tipps für den Saunagang

Egal welche Saunaarten ihr beim nächsten Mal testen wollt: Vergesst nicht, mindestens zwei Handtücher und einen Bademantel mitzunehmen. In den meisten Saunen braucht ihr aus hygienischen Gründen ein Handtuch, auf dass ihr euch setzen könnt. Denn wer will schon im Schweiß des Vorgängers sitzen? Um euch zwischendurch abzutrocknen benötigt ihr noch ein weiteres Handtuch. Und für die Zeit zwischen den einzelnen Saunagängen hält euch ein Bademäntel schön warm. Da ist man ganz schön bepackt.

Unser Tipp: Ersetzt mindestens das Handtuch zum Draufsitzen durch ein Fit-Flip Mikrofaserhandtuch. Es ist kleiner und leichter als ein Frottee-Handtuch und saugt den Schweiß zudem besser auf. Durch die Schlaufe könnt ihr es außerdem zwischendurch besser aufhängen.

Na dann, frohes Schwitzen!

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